Hessen: Domblick-Freibad schließt nach kurzer Zeit wieder
Das neu eröffnete Domblick-Freibad in Hessen musste überraschend schließen. Die Gründe sind vielfältig und werfen Fragen auf.
Es ist schon fast tragikomisch, dass das Domblick-Freibad in Hessen, nur wenige Tage nach seiner feierlichen Eröffnung, wieder schließen muss. Ja, Sie haben richtig gehört. Die hohe Kunst der Planung, gepaart mit einer Prise unglücklicher Umstände, hat dazu geführt, dass die Schwimmbegeisterten vor verschlossenen Toren stehen. Da fragt man sich natürlich: Wie kann das sein?
Einer der Hauptgründe ist die unzureichende Wasserqualität, was in einem Freibad ja eigentlich ein absolutes No-Go ist. Wenn die Planschenden nicht einmal sicher im Wasser schwimmen können, bleibt einem nichts anderes übrig, als den Betrieb vorübergehend einzustellen. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen sich die Frage stellen, warum man nicht schon vor der Eröffnung die Wasserqualität im Detail überprüft hat. Das könnte als einfache, aber effektive Maßnahme zur Vermeidung solch einer peinlichen Situation angesehen werden.
Ein weiterer Punkt, der hier nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die schiere Anzahl der verschiedenen Verordnungen und Auflagen, die mit dem Betrieb eines Schwimmbades einhergehen. Die Regulierungswut der Behörden schreckt viele Betreiber ab und führt dazu, dass selbst gut gemeinte Projekte in einem bürokratischen Dschungel stecken bleiben. In diesem Fall wurde offenbar ein entscheidender Punkt übersehen oder nicht rechtzeitig umgesetzt, was nun zu den aktuellen Schwierigkeiten führt. Man muss sich fragen, ob die Auflagen nicht manchmal eher abschreckend als schützend wirken.
Natürlich könnte man argumentieren, dass dies alles Teil des Lernprozesses ist. Vielleicht ist ein neuer Betreiber nun einmal nicht auf alles vorbereitet. Aber benötigt unser gutes Hessen wirklich ein weiteres Beispiel für unzureichende Planung und Ausführung? Es wäre wünschenswert, dass aus dieser misratenden Eröffnung Lehren gezogen werden, anstatt dass sie eine neue Tradition der kurzfristigen Schließungen etabliert. Man könnte vielleicht auch einfach mal die Frage stellen, warum ein Schwimmbad nicht ganzjährig geprüft werden kann, um diese Probleme vor der Eröffnung zu vermeiden.
So steht das Domblick-Freibad nun in einer unglücklichen Lage: Es wird zur Lachnummer der Region, und die Schwimmer dürfen hin und wieder an die Absperrung fahren, um die Enttäuschung zu ertragen. Vielleicht sollten sie sich einen Plan B überlegen, falls der Sommer sich wirklich entscheidet, uns erneut den Rücken zuzukehren. Denn wie es aussieht, bleibt das Domblick-Freibad vorerst ein unerfüllter Traum für die Bürger von Hessen und ein Beispiel, das uns daran erinnert, dass nicht alles, was glänzt, auch wirklich goldig ist.
In der Bahn der Sinnhaftigkeit sollte man sich an dieser Stelle auch fragen, ob nicht eine verstärkte Kommunikation mit der Bevölkerung angebracht wäre. Denn das Schweigen der Verantwortlichen nach solch einem Zwischenfall kann oft mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Hoffentlich ist dies nicht das letzte Abenteuer in der Freibadsaison 2023, denn so leicht sollte man die Hoffnung auf ein erfrischendes Bad nicht aufgeben.
Letztlich bleibt nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen aus diesem Missgeschick lernen und das Freibad bald wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Das Domblick-Freibad hat das Potenzial, ein Ort der Erholung zu sein, aber nur, wenn man es richtig anpackt und nicht in den ersten paar Tagen alles wieder zum Erliegen bringt.
Wenn ich an die zukünftigen Sommer denke, kann ich mir nur wünschen, dass die Bürger von Hessen keine weiteren schwimmen in dem Fluss der Enttäuschungen ertrinken müssen. Vielleicht ist es an der Zeit, die hochgesteckten Erwartungen ein wenig realistischer zu gestalten – oder einfach mal die Wasserqualität zu prüfen, bevor die Luftmatratzen aufgepumpt werden.
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